Drittes Kapitel.
PiuS VI, Pabst. — Ricci verweigert zu Rom die Prälatur. —Der Bischof Serrao.,— Ricci^S Correfponbent mit demletzten General der Jesuiten. —
BraSchi hatte den päbstlichen Thron bestiegen (4),«r verdankte sein Glück dem General der Jesuiten, Lo«rcnz Ricci, der ihm die Stelle eines Schatzmeisters desrömischen HofeS, unter der Regierung Clemens XlH,vcrschaft hatte. So gerne er auch gewollt hätte, sokonnte er nichts zu Gunsten der Jesuiten noch für den„unglücklichen Alten, der im Schloß St. Angelo gesan,„gen saß, thun
„Da er die dreifache Krone den Jesuiten verdankte,„so ist e« sehr glaubhaft, daß die Prinzen aus dem„Hause Bourbon^ ehe sie das Conclave verließen, von„ihm das Versprechen verlangten, daß er die Gesellschaft„nicht wieder verstellte, und den General lm Gefängniß„ließ. Man wachte sehr über die Vollziehung dieser Bc,„dingungen. AIS man erfuhr, daß der Pabst ein De,„kret bekannt machen wolle, durch welches er alle Gna»„den und Verfügungen, die der Verstorbene während der„letzten Monate seines Lebens erlassen hatte, für nich«„tig erklären wollte, indem man glauben machte, seine
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