Fünftes Kapitel.
Der Plan jiik Stiftung einer geistlichen Akademie im Toskani«fchen. Riccis Mäßigung. — Er führt einen jansenistischcnCatechtsmus ein- —
Kaum hatte Ricci sein neues Amt angetreten, als«r von der Regierung beauftragt wurde, einen Plan zueiner geistlichen Akademie zu entwerfen. Hier kommt zu«erst sein JanieniSmuS an Tag; „Um einen Gegenstand„von dieser Wichtigkeit zu bearbeiten, sagt er, wollte ich„die Pariser und Utrechter Freunde zu Rathe ziehen, wo„die Kol qien de< S. Willibrord, der S. Barbara und„von Trenta rc., der Kirche viel eifrige und gelehrte„Priester geschenkt hatten " Dieses Projekt hatte da«walS gar keine Folgen, allein die Materialien die Riccigesammelt hatte, dienten ihm später als Bischof vou PiStoja.
Die Rolle die er als Bischof übernahm, ließen ihnbefürchten, daß man lein Betragen als VikariuS desErzbiSthumS von Florenz als zu furchtsam tadeln wür,de; er sucht seine Mäßigung bei denjenigen die ihn des-
1) ker »oäcliskare aä un oxotto «vsi importante, io voll»ooiisultaro gli smici äi ?sr,ß» et äl Vtreclit, äove ivollogj äi 8- Willibrorelo, <Ii 8. Larbsra, äei Trends,ew., avevano'procursto all» cbiess inolti rolauti «äottl ecclezisstici. —