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theilte dem Ricci die Verlegenheit mit, in welche ihndiese Frage gesetzt hatte; dieser schrieb schnell nach Rom,und verschaffte sich für die beiden Herausgeber des Ma-chiavelS, eine unumschränkte Erlaubniß, alle verboteneBücher, und namentlich den Machiavel, lesen zu dürfe».Siekam zur rechten Zeit an, und war vom Mamacchi unter»zeichnender damals Großmeister des heiligen PallasteS war.— Sie kostete 20 FlorentinischeLiri. (ungefähr acht Guldenrheiu.) Nun gelang es Ricci, den Erzbischos zu verhindern,sich länger dem Druck eines der besten neuern Geschicht-schreiber zu widersetzen.
Der Nunzius hatte seinerseits auf Leopold zu wirke«gesucht, allein er war, wie es vorauSzusehn, gänzlichgescheitert. Sein Hof beauftragte ihn von neuem, sichan den ängstlichen Prälaten zu wenden, der sich nun beiRicci selbst über den Scandal beklagte, den zwei Geist-liche von seiner Didcesc verursachte», indem sie auf einemVorhaben beharrten, das man zu Rom so öffentlich miß-billigte. Ricci, ohne dem Erzbischof eine bestimmte Ant-wort zu geben, wußte das Gespräch geschickt aus Ma-chiavcllis Styl zu lenken, und auf sein aufferordentlichesTalent als Geschichtschreiber und Politiker, dessen „Fürsten"man nur deshalb verdammt habe, weil man ihn nichtverstanden ic. rc. Mit diesen Dingen stimmte Incvnrrivollkommen überein: „Die Unterredung endigte sich mit„Lobeserhebungen über den Autor von dem man gespro«„chcn hatte. Soviel ich den Erzbischos fassen konnte,„schien er sehr zufrieden zu seyn, sich auf diese Art des„Auftrags des Nunzius entledigt zu haben, dem er nun,„ohne sich mit seiner eigenen Regierung zu überwerfen,„antworten konnte, daß alle seine Bemühungen, die„Herausgabe Machiavellis zu verhindern vergeblich„gewesen wären."
1) ... coll'elloglo äell'autore. L per gusato potoi vorn-