Achtes Kapitel.
Ricci folgt dem Jppoliti als Bischof von PiStoja und Pratonach. — AlamanuiS Episkopat- — Jppolitis Episkopat.
Eine brdeutendere Begebenheit, gab bald Ricci- Schick«sal eine andere Wendung und zog ihn au- seiner Dunkel,heil. E« war Jppoliti-, de« Bischöfe« von PistojaTod. Dieser Prälat war dem Alamanni gefolgt, denRicci, der wie sein Jahrhundert, nur überall Jesuitenerblickte, sehr lobt, weil er diese Däter verjagt hat, undweil er den gefährlichen Marimen, die sie predigten, einegesündere und vernünftigere Lehre, unterschob. E- warder KursuS des Pater Cvncina, eine« Dominikaner-, de»Alamanni in die Schulen seiner Diöcese einführte, undbald war ganz Pi-toja in Partheicn der furchtbaren Ge,sellschaft welche der Gouverneur der Siadi, Okelly unter-stützte, und in Concinisten, welche die neuen Lehren be,güustigten, getheilt. Diese Panhcien hörten nicht eherauf, sich zu beleidigen und zu vcrläumdcn, bis die Obrig«keil sich "i- Mittel legte. Alamanni war vierzig Jahrenlang Bischof. Sein Nachfolger Jppoliti, der schon Bi-schof von Cortone war, war alt und kränklich, als ernach Pistoja versetzt wurde, wo er die Jesuiten schonaufgelöst fand, und die Zwistigkciten ein Ende hatten, sodaß er sich ganz der Gemächlichkeit zu der ihn sein Alterzwang, überlassen konnte. Seine Umgebungen beherrsch-ten ihn nach Gutdüirken; sie regulirlen selbst die geistigen