Uebels herauszubringen. Er ließ sich h« MaaSregelnvorlegen, die man zwei Jahre später gegen sie ergriffenhatte, um von dem heiligen Stuhl die Genehmigung zuerlangen, daß alle Bischöfe in Toskaua die Direktion überdie Dominikaner-Nonrken bekommen sollten, weil sich dieManche diese- Orden« alles Zutrauen« unwürdig gezeigthatten, eine Maasregel welche die Intriguen dieser letztemdamals hatte scheitern machen; er nahm sich fest vor nichtzum zweitenmal der Spielball ihrer Schlauheit zu seyn. —-
Die Pfaffen sahen das gefährliche ihrer Lage ganzein, so daß sie kein andere- Mittel wußten um sich au«ihrer Verlegenheit zu ziehen, als da« Volk gegen dieRegierung aufzuwiegeln. Sie vermochten deshalb eineNonne des St. Bincenz Kloster zu PiStvja» vor demRcliquienkasten welcher den Kdrper der heiligen Catharinaenthielt, in Ertase zu gerathen: al« dieß geschehen war,verbreiteten sie in der ganzen Stadt daß dieß ein Zeichendes Himmels sey, wodurch er dieselbe mit einem schreckst«ehe« Unheil bedrohe. In einem Augenblick war die Kircheder FranciSkaner mit Menschen zum Erdrücken angefüllt,die den Untergang der Welt befürchtend, zu beichten be-gehrten, und nur mit vieler Mühe gelang es sie nachHause zu schicken, indem man ihnen sagte, daß da-Unglück nicht ganz PiStvja sondern nur die Dominikanerbedrohe.