Band 
[Erster und zweiter Band.]
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Von diesem Moment an, batikt sich die Entdeckungdieser Vorfälle, welche in der Tbat für jeden, der da-menschliche Her; in seinen geheimsten Falten kennen lernenwill. sehr interessant ist. Ricci hatte dtcsübe Anficht, allein erwurde von einem andern Grund geführt. Er dankte derVorsicht, ihm bei fernen Absichten entgegen gewesen zuseyn, d. h die Maaßregeln unndthig gemacht zu haben,die er ins Geheim machen wollte, indem sie die Mönche,die er zu seinen Vertrauten gewädlk hatte, so blind ge-wacht, daß sie zu ihrem eigenen Vortheil nicht in seineAbsichten eingehen wollten. Sie halten da- schon einmalunter dem Bischof Jppolin gethan, der gleichfalls einigenVerdacht wegen diesen Unordnungen geschöpft hakte, al«lein es war ihnen leicht gelang u diesen Prälaten zufriedenzu stellen» indem sie nur der Form wegen einige Pallia-tive anwandten, welche das Ueoel bestehen ließen, undnur den Schein vermeide» machten. Ihre anmaßende Wi-derspenstigkeit machte, daß man nun einen andern Wegeinschlug; und nun lernte man von Grund aus, diese-pestienzialischc Uebel kennen, Ausdrücke dkS Bischofs vonPiStvja leibst. „ Die« machte den Scanhal öffentlich, fuhr„er fort, und zwang mehrere Personen, die schändlichsten„ Gräuel zu entdecken, die durch die Beichrväter und Su-^ „perioren der Dominikaner selbst autorifin worden waren."

Als der Großherzvg durch Ricci von allem vollständigunterrichtet worden, gab er die strengsten Befehle um alleGemeinschaft zwischen den Mönchen und Nonnen aufzu,heben. AIS die letzten dieß erfuhren, thaten sie wie wahn-sinnig, daß man sie ihrer Seelsorger berauben wollte,und überließen sich dem ausgelassensten Schmerz. (14) Leo-pold ließ sich auch die Papiere geben, welche die Schuld derDominikaner, über denselben Gegenstand, im Jahr 1774bezeugten, um daS Ganze besser kennen zu lernen, unddessen Verzweigungen zu verfolgen und die Urheber diese-