Band 
[Erster und zweiter Band.]
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„von «»bedachtsamen jungen Weltkindern geführt worden„wären. Daran» entstanden Zwistigkeiten unter denjeni,„gen Nonnen, welche die Geliebten deS ProvincialS, de»„Prior» und dr» Beichtvater» waren; denn diese wählten„gewöhnlich, e» sey nun au» Interesse oder au» Liebe,„einige welche sie ihre AuSerwählken nannten. Die mei,„sten Nonnen gaben all ihr Geld und selbst ihre noth,„wendigsten Sachen weg, um ihre Liebhaber zu bereichern.„Ich behaupte nicht«, sagt Ricci, wa» ich nicht bcwei,„ßen kann. Der Provincial bezeichnete bei seinem ersten„Besuch seine Begünstigte und seine Gemahlin, und„oft sah man einen unverschämten Greis, seinen Hut„auf den Kopf einer der ältesten Schwester setzen, wodurch„er sie in Gegenwart der andern für seine Frau erklärte,„während der Laienbruder de« ProvineialS ein Gleiche»„mit einer der Laienschwestern vornahm. Es war eine« der„Hauptgeschäfte der Nonnen, die Wünsche de« Beicht«„Vaters zu besorgen, dessen Zelle sie mit allem nothwendi«„gen, sogar mit cinem Nachttopf versehen mußten. Ei»„Knabe hat mir da« wa« ich so eben gesagt habe, al»„er älter war, nicht nur bestätigt, fuhr der Bischof von„Pistoja fort, sondern auch noch weit unschicklichere Sa»„chen mitgetheilt, wobei er hülfreiche Hand leisten mußte. —„Er gab mir Rechenschaft von den vielen Dingen und„Briefen, die er jeden Augenblick aus einem Kloster in„da« andere tragen mußte, sein Hauptgeschäft war den„vertrauten Boten der Liebesintriguen zu machen *).

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