Band 
[Erster und zweiter Band.]
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Ihm ziemlich bewießen hatte, wie nöthig schnelle und ener-gische Maaßregel» ,cve». be,ahl er dem Bischofs Lllamanniohne Äufichub die Leitung alter Klöster der Dominikaner-innen zu übernehmen, und verbot den Mönchen bei au-genblicklicher Gesänguigstrase sich denselben zu nähern (20).Der Bischof verwaltete seine Diöcese von Floren; aus,wo er gewöhnlich residirtc, ob er nun gleich abwesendund achtzig Jahr all war, so lies er sich doch genaue Re-chenschaft, von allem was vyrgcfallcn war, geben, undbefahl nach Umständen zu bandeln. Seine Nachsicht ge-gen die Nonne» konnte deren Eigensinn nicht überwin-den. Sie verweigerten fortwährend, den Bischof als ih-ren Obern anzuerkennen, und schenkten, denen von ihmgeschickten Beichrvalcrn, nicht das mindeste Zutrauen.Sie sagten, daß wenn sie anders bandelten, der Bannden Pius V. ausgesprochen hatte, sie treffen würde. DieseFurcht war bei ihnen so eingewurzelt, daß eine von ihnenals sie zu St. Lucia gefährlich krank lag, durchaus die Sa-kramente nicht nehmen wollte. Der, Grund einer solchenObstination war bei einigen Nonnen in einer Geistesver-wirrung, bei andern aber leider, in einer sündhaften Lei«dem'ckaft zu suchen. Es war keinem Zweifel unterworfen,daß der feste Glauben, die Geheimnisse ihres Gewissensnur den Mönchen ihres Ordens mittheilen zu können,und niemand als dem General der Dominikaner Gehor-sam schuldig zu seyn, in ihnen durch trügerische Hoffnun-gen immer unterhalten und neu angefacht wurde. DirMönche, der Nunzius und sogar der Kardinal Beschützer, des Ordens, hörten nicht auf, sie durch Briefe oder ge«beime Emiffaire-zu verführen, daß wenn sie standhaftblieben, sich das Uugewitter bald vergehen würde') (21).

1) Ilicevano «zzg cbs cliverssmente »persriclo, ssrebberc»iocursv «Lila scoinunies comminstu ils 8. kio V, °