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Sechzehntes Kapitel.
Verbi» der Nonnen zu Prato. — Päbstlicher Zorn.
Jetzt kommen wir wieder zu Riccis Disthum, nach»dem wir mit ihm die Hauptursachen der kirchlichen Un»ruhek in TvSkana durchgangen sind und besonders diein seiner Diöecse von PiStvja und Prato, welche die Do»minikaner schon unter seinen Vorgängern Llamauni undJppoliti, angefacht hatten. —
Ricci war genöthigt selbst alle mögliche Nachforschun-gen wegen diesem Gegenstand, und zwar auf Befehldes Grvßherzvgs zu machen, um feine Pflichten zu er«füllen; sobald er die Unyrdnungen in dem Katharinen»kloster zu Prato entdeckt hatte, die nur eine Folge vonderen zu PiStvja waren, welchen die Regierung ein Endegemacht halte ( 26 ). Wir haben schon gesehen, daß sichdie Nonnen von S. Lucia freiwillig ihrem neuen See»lenhirten unterworfen hatten, eS mochte nun aus Ueber«druß seyn oder weil sie der Stütze beraubt wären, welcheihnen das Katharinenkloster geliehen hatte, das seit derAbreise seiner widerspenstigen Schwestern, ganz zu seinerOrdnung zurückgekehrt war. Ausserdem gab ihnen alles zuerkennen, daß jeder fernere Widerstand vergeblich seynwürde, und daß sie nicht hoffen dürsten, jemals ihreMouche wieder zu erhalten.
Indessen wurde die Sache zu Prato immer ernster,durch die.Hartnäckigkeit der hvchmüthigen Dominikaner,
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