Band 
[Erster und zweiter Band.]
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Siebzehntes Kapitel.

Martini Errbischof von Floren». — Gerrat! Gehelmschreiber de«Großherzogs. — Dcten Eifersucht auf Ricci'ü Einfluß. —Rom muß Leopold nachgeben.

Kaum hatte Ricci diese» Breve erhalten, als er e»keopold brachte, der sehr aufgebracht darüber war, undes selbst beantworten wollte. Dieß hinderte indessen denBischof nicht, gleichfalls eine Antwort zu gebe«, die erzur Steuer der Wahrheit und zu seiner Ehre, durchausnothwendig glaubte; er legte seinen Brie^ bevor er ab»gieng dem Großherzog zur Genehmigung vor, sowie demGeheimschreiber Seratti und dem Erzbischof Martini. Erglaubte diesen letzter» schonen zu müssen,» der eine Krea»tur Seratti'S, der selbst Leopolds Günstling war, undden neuen Prälaten mehr als Piemonteser, als ToSkanerprotegirte (Zg).

. Um die Zwistigkeiten Ricci'S mit Leopolds Ministernund namentlich mit Seratti zu erklären; sowie dir be»ständige Opposition des Erzbischofs von Florenz, gegenalle seine Pläne, müssen wir hier sagen, daß das öffent»liche Wohl immer der Vorwand war, welchen die Geg-ner deS Bischofs von PiStoja beuützten, zu was ihnenoft der unzeitige Eifer jene« Gelegenheit gab. — Alleinder Neid und die Eifersucht, wegen der Vorliebe die derGroßherzog dem Ricci bewieß, waren der alleinige Beweg«