Band 
[Erster und zweiter Band.]
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reit von diesem Tode so lange, bis sie erfuhr, da-derPabst noch lebe, wo sie alsdann wieder anfieng, die denJesuiten bevorstehende große Ehren, als das Cardinalat,«. s. w., die ihnen vom heiligen Stuhl selbst ertheiltwürden, zu verkündigen. Da die Aushebung der Gesell»schaft im Monat August 1775, wirklich geschah, so wurdenun in einem andern Ton prophezeiht: nämlich daß die»selben sich wieder begründen, und daß der Pabst und dieFürsten welche an deren Aufhebung Schuld gewesen, sterbenwürden; (gestorben find sie allerdings seit der Zeit) auchdrohete man ihnen mit allerlei Strafen. Die Verbreiter die»ser Prophezeiungen waren die Jesuiten selbst, welche dieseGerüchte mit teuflischer Berechnung ausstreuten.uk flut s^otems, waren die Ausdrücke, in einem vondiesen Fanatikern geschriebenen Brief. —

„Nichts destoweniger blieb der Pabst noch achtzehnMonate, nach der Auflösung der Gesellschaft, vollkom-men gesund, obgleich er immer die Fallstricke der Jesuitenfürchtete, wie er es selbst zu einem sehr glaubwürdigen

Mann, dem Herrn N. N.. mit dem er darüber

sprach, gesagt hatte. Er -»sicherte übrigen«, daß er sichgänzlich in die Hände Totte« gebe, dem er gerne seinLeben opfere, denn er habe, was die Aufhebung der Je-suiten beträfe, nur da« gethan, was er für nothwcndigund gerecht erkannt habe, und nachdem er den Allmäch-tigen durch Deren ersucht habe, ihn, so wie andere tu»gendhasle Personen, zu erleuchten.

„Der Pabst hatte eine starke Konstitution; er warnur bisweilen Blähungen unterworfen, die sich in denMilzen bildeten. Er hatte eine sonore und starke Stimmegieng mit der Leichtigkeit eines Jünglings zu Fuß, hatteimmer eine muntere Lunne und war so leutselig, daßeinige Personen ihn sogar einer zu großen Popularität be»