Band 
[Erster und zweiter Band.]
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schuldigten. Er besaß eine große Lebhaftigkeit dr« Geiste«und eine so außerordentliche Fassungskraft, daß ein Worthinreichte, ihn von dem Gegenstand zu unterrichten, vondem man mit ihm reden wollte. Er aß mit Appetit undschlief jede Nacht nur selten einige Minuten länger alsfünf Stunden.

„Einer Tages in der heiligen Woche des ZahreS1774, empfand ClemcnL XlV. nach dem Mittagessen eineArt Erschütterung in der Brust und dem Magen, gleich-sam al- wenn cS die Wirkung einer innerlichen Kältewäre; er schrieb dieß dem Zufall zu, und dachte baldnicht mehr daran. Doch ficng man an, eine Abnahmeder Stimme der heiligen Vaters wahrzunehmen, die durcheinen Kartarh von ganz besonderer Art brdcckt schien, w>8«wegen man am Osterftst, wo in der Sr. Pererskircheder Pabst Kapelle hielt, eine Art Loge an dem Platzerrichtete, wo der heilige Vater gewöhnlich Platz nahm,um ihn vor Kälte und Zug zu schützen. Iedcrmau fieldes Pabstcs sonderbare Heiserkeit auf.

„ Hierauf klagte der heilige Vater über Entzündungund Brennen im Mund und der Gurgel, was ihm eineaußerordentliche Bangigkeit verursachte: man bemerkte«daß er fast immer den Mund offen hielt. Diesen Symp-tomen folgten von Zeit zu Zeit Erbrechunge», hierauf ste-chende Schmerzen im Unterleib, Zurückhaltungen des Urins,und eine immer steigende Schwäche in dem Körper undden Deinen, manchmal beraubten ihn die Schmerzen al-ler Ruhe, in denen dem Schlaf geweihten Stunden»und nach und «ach benahm ihm diese Schwäche alle Leich-tigkeit mit der er gewöhnlich gieng. Sein Muth warindessen so groß, daß er diese traurigen Anzeigen zu ver-bergen suchte; allein er war so sehr überzeugt: daß manihm ein tödliches.Gift bcigcbracht habe, daß man in sei»