Band 
[Erster und zweiter Band.]
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Derselbe au denselben (2 Februar 177Y) sagt Hinsicht»lich deS Widerrufes des Herrn von Hontheim und desTriumpfS, den der Pabst bei dieser Gelegenheit zu crken»uen giebt.

„Man kennt noch nicht die Mittel, welche man zu„Trier angewandt hat, um diesem armen alten Mann,„jenen Widerruf zu entreißen. Allein man muß ihn nur„lesen und sein Buch kennen, um einzusehen, daß man„ihm denselben wider seinen Willen entrissen hak. Ich„fürchte sehr, daß die Eouverainen diesen falschen Tri»„umps sehr übel aufnehmen mögtcn. Man beruhigte sie„wegen den alten Anmaßungen Gregors VII, indem„man ihnen zu verstehen gab, daß Rom nicht mehr an„diese alten Forderungen denke, und PiuS VI. hat durch„den lächerlichen Lärm, den er mit diesem Wicderruf ge,„macht hat, zu erkennen gegeben, daß er ebenso sehr,„wie Gregor VII. darauf hält. War cS wohl klug, zu„einer Zeit, wo die Seklirer und Irrgläubige, die wahren„Prärogativen deS heiligen Stuhles so unverschämt an»„griffen, irrige und heuriges Tages ganz lächerlich gewvr»„dene Ansprüche geltend machen zu wolle»? Dieß erin-nert an das, was Duram der Bischof von Mcnde, im„Koncilium zu Viccnza gesagt hat: Die Päbste, in»„dem sie ihre ungerechten Ansprüche geltend„machen wollen, werden ihre rechtmäßigen„verlieren. Beuedikl XIV. sagte sehr vernünftig zu„seiner Zeit: Die Klugheit fordert gelrude Sai«„ten aufzuziehen; wir könnten unSschxglück»„lich schätzen, nachdem wir so sehr gegen die„vier Artikel der französischen Geistlichkeit„von 1662, geschrieen haben, wenn man dabei„bliebe und nicht weiter gierige."

Derselbe an denselben; 22 Juni 1779.