Band 
[Erster und zweiter Band.]
Seite
165
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„von seinen eigenen Handlungen haben muß. Ich thue„diese zweite Betheurung nur deßhalb, weil sie den guten„Ruf der aufgelößtcn Gesellschaft Jesu, deren General ich„war, nothwendig ist."

„Ich behaupte indessen nicht, daß wegen diesen Pro.,„testalionen, einige von denen, die der Gesellschaft oder mir„geschadet haben, vor Gott als Verbrecher lchuldig seyen;„ich selbst enthalte mich eines solchen Urtdcils. Die Ge,„danken der Seelen und die Neigungen d.s wenicvlichcn„Herzen« kennt Gott allein: er all.in siebt die Irrthümer„des menschlichen Geistes und entscheidet ob sie zu ent-schuldigen sind; er allein kennt alle P>weggründe, die„Absicht in der man handelt, die Gefühle welch» diese„Handlungen begleiten. denn von diesen Dinge» hängt„die Unschuld oder Schuld derselben ab. Ich überlasse„dem das Urtheil, der die Thaten und Gedanken unter,„sucht. (IiNervFubit oxora, et. — Sapient 6, v. 4.)"

„Um die Pflichten eine« Christe» zu erfüllen, betheure„ich, daß ich denen immer verziehen bade, und aufrichtig„verzeihe, die mir Schaden und Kummer zugefügt haben,„indem sie der Gesellschaft Jesu schadeten, und ihre Mit--,glieder mit Härte behandelten; so wie, daß sie die„Gesellschaft aufhoben und die Art und Weise mit welcher„sie solches vollbracht haben; und mich endlich gesanglich„einzogen, indem sie mich dabei alle Art Kränkungen„ausstehen ließen, und meinem guten Ruf so viel al-„möglich zu schaden suchten: diese Thatsachen sind der„ganzen Welt bekannt. Ich bitte vor allem den Herrn,„bei seinem Mitleid und Erbarmen, und bei den Ver-diensten Jesu Christi, mir meine vielen Sünden zu„Verzeihen, ich bitte ibn, den Urheber»: die zu dem erwähn-„lcn Uebel und Leiden beigetragen haben, gleichfalls zu