Band 
[Erster und zweiter Band.]
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Ich war iu der That sein Chirurg»», wie der Sol-dat, aber Gott sey Dank, wir brauchten niemals einenDoktor, al- in der lezten Krankheit. Al» sie sich offen-barte, kann ich Ihnen gar nicht beschreiben, wie vielMühe sich die Herrn Doktor und Apotheker um den Ge-neral gaben. — Was mich anbelangt, so habe ich gethanwas in meinen Kräften stand. Ich kann Ihnen nichtsagen, wie viel Thränen ich vergossen habe, als ich michmeines theuren Vater» beraubt sah. Als ich in die Burgkam, hat er mich umarmt und zu mir gesagt: „Seyd mirwillkommen. Ich hoffe, daß Ihr gekommenseyd, um mir die Augen zuzuschließen, dasist der einzige Dienst den ich noch von einemBruder meines aufgehobenen Ordens ver-lange." AIS er krank wurde, halle er mir das nemlichewiederholt.

Seine Krankheit war sehr kurz. Den DonnerstagAbebd aß er weit weniger wie gewöhnlich; aber er klagtenichts. Er sagte mir, er wolle seinen Magen nichtüberladen, wie er das schon öfters gethan habe. ESist wahr, daß er mir am Tag gesagt hatte, als wir aufder Plattform des ThürmchenS spazieren giengen, esthue ihm leid, seinen Mantel nicht mitgenommen zu ha-be». Allein bi« jczt hatte er ihn nie vermißt, da erimmer wühl verwahrt war. Ich wollte ihm meinen Ober»rock über die Schultern werfen, allein er antwortetemir, daß wir sogleich hinabgehen würden, was auchgeschah. —

Al- ich ihn den Freitag Morgen ankleiden wollte,sagte er mir, daß er sich die Nacht sehr übel befundenhabe, man höhlte sogleich die Aerzte und lies ihm fünf-mal zur Ader, und sezte ihm Zugpflaster.

Bald nach dem Mittagessen kam Monsignore Sali»retti, Leibarzt unsers Herrn (des Pabstes) und blieb dit