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„Die Nonnen glauben weder an ein ewiges Lebennoch an die Sakramente der Kirche, alle Sünden undbesonders die des Fleisches, betrachten sie wie gleichgüi»tige Handlungen."
Den 19. Juni schrieb er wieder, um zu melden, daßdie Schwestern, Buouamici und Epighi, zwischen derBetstunde und dem Abendessen das ganze Kloster in Un»ruhe gebracht hätten, indem sie der Priorin öffentlich vor»warfen, daß sie sie in der Finsterniß eines falschen Glau»bens gelassen habe, d. b-, daß sie nicht die Irrthümerder geistlichen Lepren, aufgedeckt habe. Die übrige»Nonnen wurden hieven so ergriffen, daß auch nicht eineeinzige emen Bissen «ffen konnte. Die beiden Schwesternaber Buonamici und Spigdi aßen mit dem größtenAppetit. — St« müssen entweder die ärgste Ketzerinnen,»der ganz närrisch seyn.
Vierzehnte N o ls e.
st^ Seite 7i). Und überließen sich dem ausgelassenen Schmerz.
Man verbot auch die Einkleidung neuer Nonne«und die Annadmeu neuer Pcnsionairiunen in die Domi«uikaner« Frauenklvster zu Pratv, wie au» einem Briefdes Vikarius Palli au seinen Bischof, hervorgehet. (Den25- Juni 17Ü1).
Wir haben vier von der Schwester Spigbi eigen»händig geschriebene Briese, vom 8- 15. LO. und 22. Juni17Ü1, die an den Kanonikus Lvrenz Buri, Bußpricstcr zuPistoja adressirt sind, in denen sie ihm Reue wegen ihrenFehlern zu erkennen giebt und ihm ihre gänzliche Bekehrungdurch die außerordentliche Gnade Gottes bekannt macht.
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