Band 
[Erster und zweiter Band.]
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Sechsundzivanzigste Note.

<rs) Seite 8L. Welchen die Regierung ein Ende gemacht hattt.

Das folgende wird einen kleinen Begriff von demgeden, in was die Unordnungen in den Klöstern der Do-minikanerinnen zu PiStvja und Prato, bestanden, so wiein alle» Klöstern, welchen die Dominikaner vorstanden, undauch von mehrern, über welche Mönch« von andersOrden gesezt waren. (Die- sind nicht blose Vermuthun-gen, wie wir in der Folg« beweisen werden).

E« sind zwei Briefe, welche die Schwester FlaviaPerracini, Priorin des St. KatharinenklvsterS zu PiStojLan den Doktor Thomas Compariui, Rektor de« bischöfli-chen SeminariumS in derselben Stadt geschrieben hat. Siebefinden sich in den Archiven der Ricci und find vornJahr 1775 und 1781. Die Nonne erzählt waS unterihren Augen und nachher in andern Klöstern und nament-lich zu Prato, vorgefallen ist. Der erste Brief ist vom22sten Juni. —

Sie schreibt t

Um dem nachzukommen, was Sie dieser Tage von mirverlangt haben, beeile ich mich Ihnen zu antworten, alleinich weis nicht wie ich e« anfangen soll, um mich noch alle»dessen zu entsinnen, war seit 24 Jahren, mit den Mön-chen verhandelt worden ist, und was sie uns alle» gesagthaben. Von denen die gestorben sind will ich nicht re-den, deren die noch leben, und sich schlecht aufführen,sind sehr viele, unter andern ein Erprovinzial der sichSt. Bellendi nennt, dann die P. P. Donar!. Pacini,Buzzacherini, Calvi, Joratti, Bigliacci, Gindi, Mi-glietti, Verde, Guarekki, Biantri, Ducci, Gerafini, Bolla,Nera di Lneca. Allein wozu soll ich noch mehr nen-nen ? — Drei oder vier unter den Todte» und Lebendiges

Erster Theil. iZ