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ausgenommen, sind alle von demselben Kaliber und den-selben Grundsätzen. Sie gehen mit den Nonnen in einergrößer« Vertraulichkeit um, als wenn sie mit ihnen ver-heiratet wären. — Es ist schon lange gebräuchlich, daßum den Kranken beizustehen sie mit den Nonnen zu Nachtspeißen. Singen, Tanzen, Spielen und im Kloster schla-fe». Ihr Grundsatz ist, daß Gott den Haß, aber nichtdie Liebe verboten habe; daß der Mann für das Weibgeschaffen sey, und so umgekehrt. Sie lehren sie sichzu vergnügen, indem sie sagen: St. Paulus habe auchmit seinen Händen. Sie verführen auch die Un-
schuldigsten,^ und es wäre ein Wunder wenn sie nichtfielen. Die Pfaffen sind die Gatten der Nonnen, unddie^Laienbrüder die der Laienschwestern.
Arme Geschöpfe, welche sich der Welt entziehen umihren Gefahren zu entgehen, und sich in weit größerestürzen! Unsere Eltern und Lehrer haben uns eine guteErziehung und gute Lehren gegeben und hier werden wirvon Grundaus verdorben. Gott weis e§, daß ich nichtauS Haß spreche, die Mönche haben mir kein Leid ge-than, aber ich sage, daß solche Schurken wie die Mönchesind, er gar nicht mehr geben kann. So böse die Welt-kinder auch seyn mögen, so können sie es doch nie zueinem solchen Grad von Verruchtheit bringen, und dieschlaue Betrügerei! mit welchen die Mönche die Welt undihre Obern hintergehen, läßt sich gar nicht beschreiben.— Ist eine Nonne gestorben, so halten sie ihr in dengedruckten Cirkularien eine große Lobrede und preißcn sieseelig, Gott weis es, die Unglückliche bratet vielleicht imHöllenpfuhl. Wen» sie un» jährlich zur CarnevalSzeitdas Weihwasser bringen, machen sie die tollsten Streicheund werfen sogar die Betten in die Lüste! — Einmalverkleideten sie den P. Manni als Nonne, spielten Co«medie und trieben andere Vergnügungen aller Art. Einer
es