Band 
[Erster und zweiter Band.]
Seite
233
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Einulrddreißigste Note.

(3>) Seite 87- Wie sie sagt, als dieß auf dem Theater derFall war. ,

Diese Darstellung der schlauen Wittwe fand imKloster St. Clemens zu Prato statt, wohin damals diewiderspenstigen Nonnen des St. KatharinenklosterS zuPistoja gebracht wurden. „Ricci, sagte dem Abt Mcn-goni, daß im Kloster St. Clemens acht Nonnen, ganzfür die Pfaffen eingenommen waren, den» sie hatten ih-nen folgen wollen. Noch mehr, kaum hatte man dieSchändlichkeiten der Bonamici und Spighi entdeckt, alseine Laienschwester einer Frau im Vertrauen mittheilt- dienehmlichen Dinge giengen ja auch zu St. Clemens vor.Ja ein Chirurgu» mit Namen Santini, blieb oft übereine Stunde allein mit einer der ältern Nonnen in ihrerCelle. Dieser Santiui stand in Verbindung mit demKloster, weil er eine vortreffliche Mixtur besaß."

Das was wir von glaubwürdigen Personen» hinsicht-lich der Komödien, welche die Nonnen vor den Mönchengespielt haben, um sie zu belustigen, hörten, erregt dengrößten Abscheu. —

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Zweiunddreißigstc Note.

tSr) Seite 87- Die man ihnen zu Aufwärterinnen gegebenhatte.

Der Brief dcS DikariuS Palli an Ricci, (Prato den27. Juni I7öi) sagt:

„Die beiden Nonnen, welche in ihrem Kloster einge-sperrt sind, betragen sich sehr schlecht gegen die Laicnschwe.stcrn, die sie bedienen oder ihnen da« Effcn bringen. Sie