Band 
[Erster und zweiter Band.]
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mich ihre Lehren nicht empört. — Einer von ihnen, einPrvvinzial, hatte mir einen so abscheulichen Brief geschrie-ben, daß, um mein Gewissen zu beruhigen, ich ihn einemGeistlichen zum lesen gab, dieser sagte mir ganz außersich: Seit vielen Jahren höre ich die Beichte,allein so etwas schändliches ist mir noch nichtvorgekommen. — Als ich diese Worte dem Prvvin-zial wiederholte, und ihm meinen Gewiffcnsscrupel mit-theilte, antwortete er mir:

„Du bist ein recht einfältiges Ding, probiere es nurund Du wirst mir noch danken, die Gewiffensbiffe sollendir schon vergehen; bei dieser Gelegenheit wollte er wireinen Besuch machen, um seine Absicht zu erreichen. —Täglich kamen sie zu uns, erzählte uns die abscheulichstenDinge, was sie beim Beichten gehört hatten u. s. w. wirkonnten nicht einmal ruhig beten, konnten sie nicht her-ein, so machten sie ihre Sachen am Gitter..... DieMerlini hat mir gesagt, einer von den Mönche» hab« et-was, womit man die Frucht in Multerleibe vertreiben könnewaS immer besser sey als seine Reputation zu verlichrcn.Auch über die heilige Messe hatte man ihr schändlicheDinge gesagt. Es herrscht der abscheuliche Mißbrauch,daß wenn kaum die Nonnen ihr Gelübde abgelegt haben,einen Geliebten an MannSstqtt nehmen, dabei wurde oftder BerS auS einem Psalmen; klonkrma tioo Dons,ynoä oxorsm» es in nolris, hergesagt, Wenn die Non-nen sich über die hlntrcuc ihrer Männer bei einem altenPater beklagten, so gab tr ihnen znr Antwort: DieMänner welche ejnSakrament mit ihrenWei«der« verbindet, bleiben denselben nicht tre»,und ihr verlangt Treue von denen an die euchein Sakrilegium knüpft? —.

Genug über diese Gräuel, ich betheure« daß mirweder Haß «och Leidenschaft die Feder geführt hak."

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