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BIS jezt haben wir die Resultaten des Paters Baldfgehört. Jezt wollen wir noch die Aussagen dcS adli-gen Fräulein Rosa g„s der Sradt Praro mit-
theilen, welche Kostgängcrin im St. Karbon:,«,klosterunter den mehr erwäbnren Lehrerinnen Bonan.rci undSpigbi vom 1. April bi« Ende Seprbr. des Iabrs 1774 ,war,. Als sie verhört wurde, sagte sie aus: daß da sieder Mutter Bonamici, erste Lehrerin, mitgetheilt habe,daß sich eine derKostgängerinnen unerlaubte und unzüch,tige Bertraulichketten mit einer andern erlaube, sie stattdieselbe zvrechtzuwcißcn, gesagt, dabei müsse man nicht»böses denken, und dann mit der andern Lehrerin in ihremBeiseyn (der Rosa M ) herzlich darüber gelacht. —
Item. Daß als sie, (die jezt Verhörte) ciunal einenkleinen Fehler begangen babe, und deshalb die Bonamicium Rath gefragt, wie sie sich beim Beichten zu benehmenhabe, ihr diese geantwortet: man muß auf dergleichennicht so achtenz verzeihliche Sünden braucht man garnicht zu beichten; dann habe sie wieder mit der andern 'Lehrerin gelacht, und sie nach der Beichte ausgefragt, wiesie sich dabei benommen, als sie ihre Sünde bekannt.Und was ihr der Beichtvater gesagt habe u. s. w. unddie- seye säst jedesmal wenn sie gebeichtet habe gesche-hen.
Item. Daß bei Gelegenheit, als die LaienschwesterPasst sich zu ihr«» Ordensgelübde vorbereitete, sie diebeiden Lehrerinnen mit sich in ihr Zimmer nahmen, ehe siezum b---Htcn gieng und sich mit ihr cinschloßen, wobeiman sie oft lachen hörte, nach'der Beichte wiederholtensie dasselbe, blieben aber viel länger beisammen. —
« ' Ztcm, Daß die Mutter Bonamici zur Sommerszeit
in Gegenwart der Kostgängeriniien, sich unverschämter«weise de» Busen enthüllt habe, und daß zu ihr (dkr