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indem sie den scheußlichsten Mißbrauch den sie mit demSakrament des Abendmahl« getrieben, offenbart haben. —
Einen portugiesischen Erfesuitcu ausgenommen, der sich »Bottcllo^ nannte, und sich eine» ganzen Sommer langtäglich mit ibnen unterhielt, habe ich keinen andern her-ausbringen können, der sie solche entsetzliche Grundsätzegelehrt hatte, und selbst dieser hat nur Unzucht mit ihnengetrieben.
In einem andern Brief (den 7. Juli 17LI) von dem-selben an den Kardinal, heißt es:
„Die Aufführung so vieler Prooinzialen, Prioren,Beichtvater in diesen und andern Klöstern, sollte fürchtenmachen, daß das Uebel in ein System ausgeartet ist umdie Gesetze Jesu umzustürzen. Wie können die Bischöfenun noch den Mönchen die Beichtstühle anvertrauen?"— .
Den nehmlichen Tag schrieb Ricci noch an den Pabst,und schickte ihm den vollständigen Bericht, von den Au-,sagen der beiden verhörten Normen deö St. Kalharincn-klvsters zu Pratv. —
lM. Hier lasten wir die Abschrift dieses Bericht-in der Ursprache folgen. Er enthält nur cin^ zusammen-gedrängte W>ederbosung von allem dem, waS die beidenNonnen in den Verhören ausgesagt und bekannt haben,und wurde mit dem Brief vom 7. Juli vorn Bischof an<§c. Heiligkeit abgesandt. —
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