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Dieser Beweis von unbegränztem Vertrauen mehrte dieZahl seiner Neider und Feinde, denen er vergeblich allemögliche Ehrerbietung erzeigte. Die Kabalen gegen Riccinahmen zu: alle Ehrgeitzigen mischten sich darein, sowie alle diejenigen, die sich durch die vorgeschlagene»!Rlfvrmen in ihren Interessen verletzt fühlten; sie wurdenvon ihren Freunden bei der Nuntiatur und dem Mini«sterium unterstützt, und arbeiteten eifrig und nicht ohneErfolg daran, ungünstige Vorunheile gegen die neuekirchliche Organisation im Publikum zu erwecken. Sieließen geschickt da- vorleuchren, waS darin für eiue ge-wisse Klasse von Menschen nachthcilig war, und verbar«gen sorgfältig ihre reellen Vortheile für die ganze Nation.
Der erste Vorfall war die Weigerung der Priesterder heiligen Dreieinigkeit und deS heiligen Geistes, derRegierung und ihrem Scelenhirren zu gehorchen; sie such-ten die Furcht zu verbreiten, daß sie das Volk mit indiese theologische Mcuterey ziehen wollten. Marchetti,Tribun des Volks in Pistoja, ein Verschwender ohne ^Vermögen, und eben deswegen an seine Stelle gebun- ;den, von der er abhing und die sehr einträglich war,übcrdieß von dem Adel der Stadt und dem Geheimschrei»der Seratti unterstützt, dem er ganz ergeben war, wollt»diese Gelegenheit benützcn, den Plan Ricci'S zu vereiteln,der seinen Herren mißfiel. Zu diesem Zweck stellte er da-Volk in seinen Berichten als, auf dein Punkte dar, sichgegen die Regierung aufzulehnen, und trug selbst dazube», die schreckbarste» Symptome einer nahen Empdrimgzusammcnzuhäufen. Der Großherzvg maßte wohl, woherder Schlag kam, und täuschte sich nicht über die Abfich,ten derjenigen, die ihn durch die Möglichkeit eines Volks»LlufstandcS schrecken wollten, aber eben dadurch, daß erdie Drohungen vernachläßigte, konnte der Volksaufstandam Ende wirklich Statt finden, was er um jeden Preis