Band 
[Erster und zweiter Band.]
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litt, und die zu den Versammlungen der Priester bestimm«ten Oerter geschloffen. Ricci, dcr nur Festigkeit wollte,verwendete sich bei dem Monarchen und bewirkte den Wi«Verruf dieser strengen Maßregeln. AVer sein Plan erhieltin diesem Augenblick keine Ausführung wegen der verwi-ckelten Geschäfte Leopolds und wegen des bösen Willensseiner Umgebungen. Die Hofintriguen dauerten fort, undder Mmster und seine Partie kabalisirten. wie gewöhnlich,gegen den Bischof von PiStoja und seine Maßregeln.

Ricci führt von den vielen Beispielen, die er davonhätte aufzählen können, daß man das Volk gegen ihn auf-zubringen und die Nation gegen die kirchlichen Reformeneinzunehmen suchte, (was nur die weisesten und nützlich-sten Maßregeln dcr Regierung Leopolds hindern und ver-nichten half,) nur folgendes an. Man hatte in Pistoja«in Dominikanerkloster aufgehoben: dcr Provinziell undder Prior affektirte» eine unbeschreibliche Dankbarkeit fürden Schutz und die Wohlthaten, die sie von dem Magi-strat und mehreren Privatpersonen genossen halten, durch-rannten mit Gepränge die Stadt, legten vor ihier Abreisedie Schlüssel ihres Hauses in die Hände dcr öffentlichenDeamren nieder und gaben die Geräthschaften, Kirchen-Verzierungen u. s. w. den Personen zurück, die sie ihnenzum Geschenk gemacht hatten. „Die auffallende Oeffent«„lichten dieser aufrührerischen HLflichkeitSbezeugungcn," stattvon der weltlichen Obrigkeit unterdrückt zu werden, wurdedurch sie noch angefeuert; sogar durch den Auditor Mor-morai, an den der GouvernementSlicutenant in PiStojageschrieben hatte, ob er die Schlüssel des aufgehobenenKlosters annehmen könne.

Auf diese Art wurde die Bekanntmachung der or-ganischen Verordnung lange verzögert, welche Ricci fürdie Ausführung seiner Plane, die schon zu Gesctzcn ge-