Band 
[Erster und zweiter Band.]
Seite
71
JPEG-Download
 

71

worden waren, erbeten hatte. Man verlangte immer vonihm neue Auseinandersetzungen über die Schwierigkeitendie man zu fürchten schien, oder die man erfand, einenach der andern, aber der Prälat wußte sie immer zu be«fettigen, so wie sie ihm vorgelegt wurden.

„Die Lage eines Fürsten, sagt Ricci, ist wohl trau,

„rig, der, überzeugt von der Schlechtigkeit und dem dö«

„sen Willen einiger seiner Deamten, doch nicht den Muth„hat, sich von ihnen zu befreien oder sie exemplarisch zu„bestrafen, und das nur aus einem tadelhaftcn und miß,„verstandenen Mitleiden; aber nicht weniger traurig ist„die Lage der treuen Unterthanen, die unaufhörlich kämpfen„und streiten muffen, um den Willen ihres eigenen Sou, «

„verains durchzusetzen, und doch oft am Ende denen un,

„tcrliegen und aufgeopfert werden, die ihn verrathen')."

Leopold, fügt er hinzu, kam nie dahin, seine Schwach«hcit rücksichtlich dieses Punktes völlig zu überwinden.

Aber, um auf den Plan, die Einkünfte des CleruSvon PiStoja betreffend, zurückzukommen, so wurden allevvm Großherzog erlassenen Verordnungen, um die ausdie Aufhebung der Pfarreien der alten Congrcgativnen ge,gründete Reform in Wirksamkeit zu setzen, in ToSkanaumgangen oder falsch verstanden und ihre Ausführungwurde nur Personen vertraut, die aus Parteigeist oder

i) ü den trists Is cvnilir.inns un Principe, cbe con»»-eenilo tu nisüri« st Is infeäella Zi Auslebe ininiktro,nvn oss per uns «overcbis e »ist intsss compsusioneküstarsono, c> esemplsrmvnla punirlo; ms non e men1ri,ls Is conäirivne clei suclilil! tecleli , cl>o clovenäo»empre coniksllero per fsre Is volunts rlol propric»iovrsno, talvolls enneien clie sncconibsno vitlimo l!icbi lo lradizee. — /Srck. kv L rocto.