Band 
[Erster und zweiter Band.]
Seite
84
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stand ab, und indem er dieß that, ohne im Geringstenzu verkleinern, fand er Gelegenheit', eine seiner Lieblings»- «formen auszuführen, die er schon seil lange in seinerDlbccse zu versuchen die Absicht halte. Diese bestand da»rin, «ur einen einzigen Altar in jedem katholischen Tcm,pel zu dulden, „eine Sache, die, wie er sagt, vollkom»„wen mit der guten Ordnung übereinstimmt und dazu ge-eignet ist, die heuchlerische Feier jener großen Anzahl„von Messen zu verhindern, die sich unschicklicher Weise„gegen den Geist der Kirche eingeschlichen haben, und„sich durch die Unwissenheit, Irreligiosität und Habsucht„der Diener des HeiligkhumS erhalten*)." Der berühmteBaumeister Leon Alberti empfiehlt in seinem großen Werkedringend, nicht mehr, als einen Altar In eine Kirche zubauen: die Stelle in seinen Schriften/, welche diese Vor»schrist enthält, wurde bey dem Wiederabdruck, der zu Rom17** davon gemacht wurde, gestrichen. „Diese Verstümm»„lung, welche die Scheeren der römischen Censoren hier„machten, hat zu nicht« gedient, als daß sie den Lesern„bemerklich machte, daß sie auf die gestrichene Stelle Ach»„tung geben, und überdieß die Niedrigkeit, Unwissenheit„und Habsucht der Werkzeuge einer so mitleidSwerthen„Censur stolz verrachtcn sollte» ^).

1) 6oss plü contorme all» buons äizciplias, « piü sttasä impeäirs Is simultsnos «vlvbrsrione äi tsnte »>esze,introäotto von motls inäeceo/.s, contra lo spiritv äel-Is cbiess, v insntenute ästls lAnorsnrs, üslls irreli-giosils o äsll' iotsreLse äei miaislri äst ssntusrio. —/ürÄ. t'o. 24 verso.

2) I.s mutilsrionv kstlsv! ästls inversccbieris romsnsnon s servits elie s rirliismsre i lettori s tarvi insg-tziors sltenrioue, e s äispregisre ts viltä, Is ignorsn-rs e I'interosse äegti sutori äi uns oeuiurs «i äegu»äi cvinxsssioue. — /ärä. -