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Diese weisen Betrachtungen bewogen Ricci, die Ma-donna von Praio heimlich aus ihrem Versteck holen, und,ehe man sie wieder hinsetzte, ganz neu mahlen zu lassen,um zu verhindern, daß, wenn der Aufall «S «inst wiederfinden ließe, die Spuren auf dem Bild das Volk vonneuem in Irrthum stürzen und zu Ausschweifungen ver-leiten mdchte.
UedrigenS führte der Prälat in dem Sprengel vonPratv dieselben Verordnungen ei», die er schon in dem«vn PiStoja hatte beobachten lassen. Er wollte, jederGläubige sollte die Kirche seiner eigenen Pfarrey besuchen;alle Aemter sollten in allen Kirchen gehalten werden,und zwar zu derselben durch gemeinschaftliche Ueberein«kunft festzusetzenden Stunde; endlich sollte man in jederKirche nie mehr, als eine Messe auf einmal lesen. Erhätte auch gewünscht, daß in allen nur ein Altar gewe-sen wäre. Auch brachte er eS wirklich in einigen Kirchendahin, daß man nur einen einzigen beibehielt; aber beyden meisten stieß er auf unübersteigliche Schwierigkeiten,nicht von Seiten der Gläubigen, sagt er» die sich mitFreuden Maaßregeln unterwarfen, deren frommen Zweckund Nothwendigkeit sie klar einsahen, sondern von Seitender habsüchtigen und fanatischen Priester. Die Unitätde« Altar- war immer da«, dessen Einrichtung ihnen diemeiste Mühe kostete, und welche- das größte Murren
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