110
»
Zu dieser Zeit führte der Großbrrzvg seinen Planaui, die von fremden Diöcesen in TvSkana gelegenen ^Theile der Jurisdiktion der fremden Bii'chbffe zu entziehen.
Der Kardinal Gioanetti, Erzdischof von Bologna, dessenDidcese sich in das Grvßberzvgthum erstreckte, willigtegerne in die Zerstückelung seiner geistlichen Regierung;aber in der Folge, ehe er den toSkanischen Theil abtrat, !
der dem Bischof Ricci unterworfen werden sollte, ließ er !
eine Bekanntmachung ergehen, daß seine Gläubigen sichwohl hüten sollten, sich die neuerdings ln Pistoja erschie«neuen Bücher anzuschaffen und sie zu lesen. „Diese Dü«„cher, wird darin gesagt, enthalten eine Lehre, die nur„dazu geeignet ist, unter den Gläubigen Vorurtheile ge«„gen die dem heiligen Stuhle zu Rom, der Stütze und„Grundlage der Wahrheit unter allen Umständen schuldige„Ehrfurcht zu erregen Ricci machte dem Großherzogseinen Bericht, und der Fürst berief alle Pfarrer, die sichzur Verbreitung der Bekanntmachung des Kardinals her«gegeben hatten, nach Florenz und bestrafte sie. Der Bi«schof schrieb auch an den Kardinal, er glaube nicht, daß !
er so plötzlich von der herzlichen Freundschaft, die er ihm !
sonst bezeigt, zu dem Uebelwvllcn habe übergehen können.
üueeidolo dl' rmtios 8«a korms e istituto, ma nouevsi ii irstismo; ebe bisognsvs diminsre gsliiklo I'iäeaüo> generdi, üei provinddi, e äi rutto cio clio cv8-rituivs in Ltatn. kvsse vgni conventv 8tgccgto
tidl' sltro^ evme »ono le ci>zo äells eongreggrioue <l>8. vilippo dieri, etc. — ko. g verso.
l) (lontenenclo tsli likr, äottrine; I« qusli pv88oiio kscil-menke introilurre m<>8kiino ehe svno lli preziuäirio squel>'^»88oquio ll'intdletto äovuto per vgni insnisrsdla 8- Ldioss, colooiis e svuäsmento llella verits. —so. 9 reeto.