Band 
[Erster und zweiter Band.]
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Der einzige Trost Ricci'- in all seinen Widerwärtig-keiten war die Hoffnung, die Zeit werde allein hinreichen,die Menschen aufzuklären, welche da« Gute seiner Refor-men anerkennen würden, wenn die Vvrurtheile, die siehinderte, ,cne unter ihrem wahren Gesichtspunkt zu be-trachten, vcrlchwunden wären, und die Leidenschaften,die ihren Nutzen entdeckten, sich beruhigt hätten. DerPrälat versäumte nicht-, diese» Punkt zu beschleunigen,indem er Aufklärung unter den Angehörigen seine- Spren-gels zu verbreiten suchte. Besonder- verschaffte er denPfarrern Bücher, weil er überzeugt war, der Geschmackan den Wissenschaften werde von ihnen auf ihre Pfarr«kinder übergehen. Er ließ unter andern den Abriß derGeschichte und Moral de- alten Testament- von Mezen-gui wieder abdrucken, und forderte die Pfarrer auf, dar-aus Vorlesungen in den Kirchen zu halten. In kurzerZeit hatte er da- Vergnügen, zu hören, daß selbst dieBauern daran Geschmack gefunden hätten, so daß sie es,einen Band nach dem andern, verlangten, um cS Abendsihrer Familie vorzulesen. Ein einziger Buchhändler ver-kaufte 300 Eremplare der Bibel von Ropaumvnt an dieXandleute. Die guten Bücher, sagt der Bischof, wäre»damals um so nothwendiger, weil man nicht aufhörte,„gedruckte Papiere, die theils au- Rom, theil- an- Flo,„renz batikt waren, und alle eine Menge ausschweifender„Inbnlqenzen enthielten, in die Diöcese zusammenzuschlep«,,pen, Dinge, die ganz geeignet, den Geist der Reue zu„vernichten, und voll grober Irrthümer waren *)." Ricci

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