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eine Kommission zur Organisation der neuen Pfarreien,der er den Sekretär Martini zum Präsidenten gab. „Die,„ser, sagt der Bischof von PiStvja, war gerade am leich»„testen zu täuschen wegen seinem Mangel an Scharfsinn„und Aufklärung, und seiner allzugroßen Lebhaftigkeit.„Er ließ sich besonders durch Personen von einem gewiß„sen Ansehen überwinden Kaum sah er sich die Ar-beit übertragen, welche Leopold ihm anvertraute, so gab«r schon Proben von der Gewalt, welche die mächtigenFeinde Ricci's über seinen Geist ausübten, indem er Ben,derungen an den Ideen dieses Prälaten vornehmen wollte,zu welchen sie gar nicht geeignet waren. Der Bischofwidersetzte sich mit Festigkeit, und sie überwarfen, sich.Ricci setzte es endlich beym Grvßbcrzog durch, daß dieDiöccse Pistoja so blieb, wie er sie eingerichtet, und derministerielle Plan blos in den andern Drbcesen des König-reichs gesetzliche Kraft erhielt. „Der römische Hof, sagt„er, benutzte die übelwollende Anordnungen der toSkani»„schen Minister zu seinem eigenen Vortheil, und er ge-lang ihm endlich, nach Leopolds Abreise alles durch dir„kirchlichen Reformen hervorgebrachte Gute, waS so viele„Mühe und Arbeit gekostet hatte, umzustürzen und zu zer,„stören. Die Verdcrbniß Babylons hatte den Gipfel noch„nicht erreicht, und die Vorsehung hatte sich andere Mit-tel und Wege vorbehalten, um den vorgesetzte» Zweck„zu erreiche» *)."
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