Band 
[Erster und zweiter Band.]
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Vierzigstes Kapitel.

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Weitere Maßregeln, die Studie» in den Klöstern betreffend. — ^

Die Eide der Bischöffc, in denen sie Rom Treue versprechen.

— Mißbrauche der vorbehaltencn Fällen. i '6

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Ricci gibt uns Rechenschaft vpn seiner Sorgfalt streng ,

über die von den Mönchen in Giacchcrino vorgetragene L

Lehre zu wachen, die einzige wissenschaftliche Anstalt, welche ,

die OrdenSgeistlichcn in seinem Sprengel halten. Folgen« s

dermaßen macht er unü die ganze Wichtigkeit dieses Theil« " r

seiner bischöflichen Amtsverrichtungen begreiflich. „Ihr ,

„Widerwillen, sagt er, indem er von den Mönchen spricht, s

„gegen die heiligsten Uebungen der Frömmigkeit, kommt i

„daher, daß jede wahre Frömmigkeit die Verdammung ' l

„der mönchischen Kunstgriffe, mit sich führt, vermittelst„welcher sie von dem Aberglauben der Gläubigen starke„Abgaben erbeben. Ueberdieß hatten die Hindernisse, die„sie jeder Art von Reform unaufhörlich entgegensetzten, ,„weil sie sie mit ihren ungebührlichen Vorrechten und miß«„bräuchlichcn Privilegien unverträglich fanden, ihre Quelle„in ihrer Erziehung, und wurden immer durch die Lehren g„genährt, die man ihnen einflößte. Der PelagianismuS„und Hildebraudismus waren die zwei Hauptirrthümer,

„mit denen ich zu kämpfe» hatte; und gerade diese flößen