Band 
[Erster und zweiter Band.]
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„am natürlichsten Unwissenheit und Egoismus einDer Bischof von Pistoja glaubte nichts besseres thun zukönnen, als eine Liste von Büchern zu verfassen, derensich die Mönche in Zukunft in seiner Diöcese bedienensollten, um die ihrer Sorgfalt anvertraute Jugend zu un-terrichte», wenn sie nicht lieber ihre jungen Leute in dasSeminar schicken wolliui.

Aber Ricci war der einzige, der diese strengen Maß«regeln ergriff: keiner seiner Kollegen unterstützte ib» undihr Mangel an Wachsamkeit und gutem Wille» war Schulvdaran, daß es dck Großherzog für unnütz hielt, ei» all-,gemeines (Zjesetz über diesen Gegenstand zu erlasse»: erglaubte, daß, so nnerläglich es sonst gewesen, dieses Ge-fetz nie befolgt worden wäre. Was den Prälaten «eiriffr,so brachte ihm sein Eifer, keine Frucht, als daß er für, ei-nen hitzigen Kopf, einen Feind NvmS und der geistliche»Orden gelten mußte. Ohne sich von den Schreiern immindesten aus der Fassung bringen zu lassen, verfolgte erseine Plane, und um die Trister zu ihrer Aufnahme be-reitwilliger zu machen, ließ er in die zu PiStoja gedruckte„Sammlung" alle Schriften einrücken, die ihm geriguctschienen, die Gläubigen'aufzuklären unter den Umständen,M denen sich gerade die Kirche befand. Als er späterdieses Verzcichniß dem Großhcrzog schickte, suchte cr ihm

1) I>g lora ronlouriets sllo »onto rirstlclie äi piclü,pvrcliü guesle conrlannavano lv loro FUpcrülirivso vluci-oss, la loro o^posiirione srl vAni sorra ü> rilorms,zivrelr« Irisiva clelle loro iriegoluri esennionl e<l nbu-«lvi Privilegs, avosNo komento üüi loro sturlj, etc. . . .II peln^inn-smo ek I ilclebr-nnilisnro tunono scinsu e i«tue errori^ ebo xiü clovctti in essi voinbritlcre, cerns, guolli g eui siiü kscilincntch-Lvmlucono la ignoranra oj'mteresse. — /LiÄ. ko. Z »ectu. >