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Frechheit, sie darin zu erinnern, daß fi« der Eid, dersie wir dem Papst verbinde, verpflichte, sich aus allenKräften den Wünschen ihres Herrn zu widersetzen. Je,doch war hier durchaus weder vom Dogma, noch vonder Reinheit der religiösen Uebungen die Rede, auf derenErhaltung im Gegentheil Leopold« ganze« Augenmerk gr.richtet war. „Da« einzige, was den römischen Hof in«„teressirte, war dfe Aufrechterhaltung seiner Ansprüchef,und der Wunsch, sie unaufhörlich zu vermehren. Darum„hatte er den schönen Anblick der Kirche Jesu Christi schon„so sehr entstellt; er wollte sich einen ganz neuen Anblick„davon bilden, der dem ganz entgegengesetzt ist, den ihr„die Liebe, die Sanstmuth, die Demuth geben, welche-„ihre wahren Kennzeichen sind, die sie ihrem göttlichen„Stifter dankt Aber die Zeit war noch nicht gekom-men, sagt unser Bischof, Hirsen Unordnungen abhelfen zukönnen. *
^ Der Großherzog, fährt er fort, versuchte andere zuvernichten; aber, wie es so oft ging, er griff das Uebelnicht bey d«r Wurzel an. ES bandelte sich von den Ge«wiffeusfällen, welche sich hie Bischdffe in großer Anzahlvorbehalten hatten, um sie ausschließlich vor ihrem CleruSzu absvlviren. „Da sie Sklaven und Ksplanc des Papste«„geworden waren, statt nach der Vorschrift Christi seine„Brüdcr zu sey», so haben sie sich mit der Zeit selbst enr«
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