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Zweiundvierzigstes Kapitel.
Ricci wird vom toskainschen Mlnisicrium verfolgt. — Er decktdie Intriguen desselben und die des römischen Hofes auf.
Die Feinde, welche Ricci im Ministerium hatte, wa»ren noch nicht müde, ihn zu verfolgen. Um alle feinePlane dadurch scheitern zu machen, daß sie lein Kuchen»gut verderbten, das ihnen zur Stütze und Grundlagediente, befahlen sie ibm, eine Summe von L2.M0 Tha»lern für die Diöccse Pisa berzusckießen, um ihre drill«gcndsten Bedürfnisse zu befriedigen und ihre ReformenZu erleichtern. Der Bischof von Pistoja vereitelte ihreIntriguen, wie gewöhnlich, dadurch, daß er sich unmik«telbar an den Großhcrzvg wandte; er machte ihm be»Merklich, wie widersprechend eS sey, ihn einen Ver»schwender des KirchengutS zu nennen, das er durch seinebeständigen Bauten zu erschöpfen beschuldigt wurde, unddann wieder zu demselben Kirchcngut seine Zuflucht zunehmen, um damit Kosten zu decken die ihm fremd seyen.
Er machte zugleich die Bemerkung, die Diöccse Pisasey reicher, als die scinige, und gar ihre hauptsächlichstenHilfsquellen an. Er deckte auch die finstern Plane deSMinisteriums, ihn zu verderben, auf. Die Antwort Leo»pvlds war ein Befehl an den Erzbischof von Pisa, das,was ihm fehle, anderswo, als bey seinem Kollegen zu
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