Band 
[Erster und zweiter Band.]
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Prälaten zu folgen, und unaufhörlich den Unwillen dererbitterten Gemüther gegen ven Kaiser Joseph in Flandern,Deutschland und in allen seinen italtenitchen Staaten zunähren, einen Unwillen, der schon durch die Mönchemächtig angeregt war, sey es durch Unverschämtheit, wiein einigen Provinzen, sey es, wie in andern, auf eineim dunkeln schleichende und verborgene Weise.

Eine so allgemeine Erbitterung gegen den Prälatenerweckte Leopolds Großmurh nur noch mehr: er verdoppelte,den Schutz, den er Ricci angedeibcn ließ, und ließ demrömischen Hof durch seinen Minister zu wissen thun, daß.es seine förmliche Absicht sey, dcn eifrigen Priester gegenalle seine Feinde zu schützen.

Um diese Zeit beschimpfte ein Arzt zu Pistoja, Namen«Talenti, („ein Mensch, dessen natürlicher Uebermutb »och„durch dcn Schutz vermehrt wurde, dcn er bey dem Gou«„vcrneur Taja, und bey dem ganzen Adel fand, der aber„sehr unwissend war, selbst in seiner eigenen Wissen«„schaft) mitten auf der Straße den Pfarrer Bartoli,der einem seiner Kranken nach seiner Meinung zu frühedie letzte Oclung gereicht hatte.

Bartoli glaubte, dieses Sakrament dcn Kranken rei-chen zu müssen, wenn sie noch bey Besinnung wärep,und gab es daher selbst manchmal vor dem Abendmahl.Der königliche Justizsekrctär, aus Furcht, man möchteihn für ganz an Serattis Partei -verkauft halten, letztedem Arzt die Strafe an, dem Pfarrer feierliche Abbittezu thun, und zwar auf eine Art» die Talcnti's Eigen«

1) ^usnto ignorsnts äol suo mostiero, sltretl-mto srcli-to o gonüo per la prole/.ione clic goäev» clel regiovicario '^»jr c äella uobilit», etc. — /ürct.