Leopold wußte alles und war doch nicht strenge.Ricci wirft ihm diese Nachsicht vor, die in Schwächeausartete, und die er ungeschickten und übelwollendenMinistern schenkte, die er sich nie entschließen konnte, ih»rer Aemter und Einkünfte zu entsetzen.
Aber, um auf die Errichtung der neuen Pfarreienzurückzukommen, so beeilte sich der Bischof von Pistoja,dem Großherzog den von ihm herzlich verlangten Berichtüber die geistlichen Bedürfnisse der Bewohner des BergcSvorzulegen, wo die Pfarrex außer ihrem Scclsorgcramtim Winter noch die Stelle von Familienbäußeru vorstellenmußten, an den Oertcrn, wo die Leute die Gewohnheitbeibehalten hatten, in der „Marcmme" zu arbeiten. Die»fer Bericht, dem ein Plan für die Vertheilung der neuen iPfarreien folgte, wurde gebilligt und sogleich in's Werkgesetzt.
Ich darf einen Umstand sticht vergessen, den derBischof von Pistoja berichtet. Bey der Visitation, dieer in seiner Didccse vornahm, um dem Großbcrzvg überalles, was er zu wissen wünschte, genaue Ausschlüsse ge-ben zu können, hätte er beynahe das Leben verloren.Einer seiner Feinde hatte aus den felsigsten und engenPfaden des „Berges" ein tiefes Loch graben und dießmit Blättern bedecken lassen, damit der Prälat mit seinemPferde hineinfallen und umkommen sollte. Der Pfarrerdes Orts entdeckte die Hinterlist (ich glaube, auf demWege der Beichte, sagt Ricci) und benachrichtigte denSekretär des Bischofs davon, der an den Magistrat
znu ignorsnte, e mono inteso äulle cose <li rvliglone,<r alle ua solo vesoovc» o xrete edv llsll' -slto lll unstorre denellioesse uns inters popolsrione, ers sutü-dein« slUrozno. /LrÄ, 1o. 15 vsrso.