Band 
[Erster und zweiter Band.]
Seite
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schrieb. Dieser ließ die Gefahr verschwinden und Ricci,der den Weg in sehr gutem Zustand fand, dachte an nicht«BöseS; er wurde von diesem Mordversuch aus seine Per»so» erst mehrere Monate nachher unterrichtet.

Hm die Nothwendigkeit fühlbarer zu machen, daß>tn Kreise jeder Gemeinde von Gläubigen auf dem „Ber»k>c" ein eigener Priester residirc, berichtet der Bischof vonPistvja, daß die Wege des Winters so schlecht daselbstseyen, daß 23 Familien, die ein Dorf bilden, jedes Jahr6 Monate lang ohne Priester und Sakramente gewesenseyen, ehe er die dort befindliche Kapelle in eine Pfarreiverwandelt habe. Der Pfarrer der nächsten Gemeinde,zu der sie gehörten, und der während der guten Jahrs»zeit den Gottesdienst versah, ging.vom Monat Septem-ber an nicht mehr hin, an dessen Ende er ihnen seinenSeegen ertheilte und bis zur Wiederkehr des Frühling«Lebewohl sagte.

Wie dem auch sey, der Plan Ricci's, bei dieser Ge»segeuhkit und die Ausführung, die er mit so vielem Feuerbefolgte, hatten den Großherzig dermaßen befriedigt,baß er den Bischof in der Mlla Poggiv'a'Cajano mit sei-ner Schwester, der Königin von Neapel und dem KönigFerdinand, die-in Toskana waren, an seiner Tafel spei-sen ließ, und ihnen alles erzählte, was dieser Prälat Gu»tes für seine Diöcesc, und namentlich für „den Berg"von PiStoja gethan hatte. Der König von Neapel, sagtRicci, hörte mit vieler Aufmerksamkeit und Interesse zu;er befragte den Bischof bäusig üb.r die Mmei, seinenStaaten dieselben Vortheile zu verschaffen. Ricci gab ihmalle Ausklärungen, die er sich wünschen konnte und be-nutzte diesen Umstand, um ihm verdienstvolle Männer

Zweiter Theil.

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