Diese Unternehmungen, und besonder» ihr Gelingenwehrte die Zahl der Neider de« Prälaten. Da die Di,schbffe, seine Amtsgenosscn, sich geweigert hatten, im nun,besten den Befehlen de» Großherzvg« sich zu fügen, sonahm das Ministerium davon Gelegenheit selbst die Ober»Aufsicht über die Kirchengüter zu übernehmen, unter demVorwand, die Administration werde von den Häupternder Geistlichkeit vernachlässigt; dieß schaffte ihm da« Mit,tel an die Hand, alles zu verwirren, zu verderben undzu hindern. Der königliche Justizsekretär Martini warda« Hauptwerkzcug dieser Intriguen, und Äiicci gesteht,daß er vielleicht nicht genug Thätigkeit, Muth und Stand»haftigkeit angewendet halte, um die Plane der Uebelge«sinnten zu vernichten. Da« Vertrauen de« Fürsten in denBischof war so vollkommen als gerecht. Er unterwarfseiner Prüfung da« Reglement, das er für die Erziehung»,Häußer der edlen Jungfrauen bestimmt hatte. Ricci prüftee» genau, wie ihm sein Herr aufgetragen harte, und machtedaran die Verbesserungen, die er für zuträglich hielt.Außer der HauSbkonomie, die zu diesen Anstalten gehör»ten, und der Lehre einer reinen Moral setzte man auchfest, welche fromme Uebungen die Zöglinge treiben, welcheBücher sie lesen sollten, um nicht um fromm« Christinnensondern auch gute Familienmütter au« ihnen zu bilden:unter diesen Büchern war auch da», welche» alle Gebetein der Landessprache enthält, so wie da» neue Testamentebenso übersetzt. Diese Sorgfalt Leopold» und der fron»,wen Großherzogi», sagt Ricci, hatte nicht lange den Er,folg, den sie verdiente; die Bischöffe selbst arbeiteten da,ran, unter der folgenden Regierung alle» wieder umzu»stürzen. Sie machten aus diesen Häusern, die den Con,servatoricn an Nutzen gleich kamen, eine Art von Klösternund trieben die Verblendung so weit, daß sie die Geisterher Nonne», welche da» Geschäft der dffentlichen Er»
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