Band 
[Erster und zweiter Band.]
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nige» Anhängern und Freunden die er noch hatte, mitgroßem Interesse, mit Lohnendem Gemurmel aber undunterdrücktem Murren von den Biscköffen seinen Gegnernaufgenommen, indem sie, ohne nur ein Wort mit ihmzu sprechen, einander leise in die Ohren raunten.

Nicht lang« stand es an, so trat zu Prato die Reu«an die Stelle der fanatischen Wuth. Der Abbe X. des-sen religiöse Einfalt und Aufrichtigkeit der des Bischofs»von Pisroja gleichkommt, berichtet uns, daß ein Menschder bey einem von den Trümmern der bischöflichen Kan-zel und jansenistischen Büchern angemachten Feuer einigeGerichte gekocht, und sie sodann gegessen habe, fast indemselben Augenblicke krank geworden, und kurze Zeitdarauf ohne Beichte und unter Gotteslästerungen gestor-ben seye. Jedermann, sagt er, betrachtete diese» Ereig-niß als eine Folge des göttlichen Strafgerichtes, so wiedie Unglücksfälle die »ach diesem mehr oder minder schweralle die kirchenräuberischen Störer der öffentlichen Ruhetrafen; die Einwohner von Prato selbst, fügt er hinzu,mußte» diese Wahrheit eingcstehen. Der oben angeführteSchriftsteller hat diese Thatsache zur Warnung für alleSchänder des Heiligthum» und diejenigen, die gegen dieDiener de» Herrn nicht gehörige Ehrfurcht hegen, auf-bewahrt.

Wie dem nun seyn möge, so schickte die Gemeindevon Prato in Verbindung mit ihrer Geistlichkeit in allerEile eine Anzahl Abgeordneter an den Großherzog, diede« Herrschers Milde erflehen sollten. Leopold empfiengdie Abgeordneten mit Güte. Er sagte ihnen, wie errvobl wiße, daß der kürzlich entstandene Auflauf durch fa-natische und bösartige Priester in dem sogenannten Büß«Tribunal veranstaltet worden seye, wie ihm noch außer-dem bekannt seye, daß die Quelle de» Uebel» im Schosse

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