Band 
[Erster und zweiter Band.]
Seite
213
JPEG-Download
 

213

>ße ---—

He

ye-

al.

cht

,s- '

Dreiundfünfzigstes Kapitel.

ser

l. Die Opposition gegen Ricci spricht sich öffentlich aus, und ge-

winnt ein furchtbares Ansehen. — Rom möchte gerne zuseinem eigenen Vortheil einen allgemeinen Aufstand allerVölker gegen ihre Fürsten erregen.

Das Beyspiel eines hartnäckigen Widerspruchs, und«ineS offenbaren Widerstands gegen den deutlich ausge-sprochenen Wunsch des Fürsten, welches durch die Bisschösse von der in Florenz befindlichen geistlichen Ver-sammlung gegeben wurde, hatten bald die traurigstenFolgen. Ricci, dem man vorwarf, daß er den Groß«herzog zu allen Reformen in der Religion aufstifte, wurdeselbst von seinen eifrigsten Anhängern verlassen, weil siebehaupteten, daß er sich endlich nachgiebig zeigen, undsür den Augenblick den Umstanden weichen solle. DiePriester seines Sprengels, reichten ohne Unterlaß drin-gende Bitten bey dem Erzbischof von Florenz, dem Po«lizeyrninister (pneristencle äel buon Aoverno) und demSekretär der Kronrechrc ein, daß man, sie in ihrem Ent-schluß, alle zu PiStoja und Praty eingeführten^Refermenabzuschaffen, unterstützen möge.

Unter den Mächtigen des Landes zählte Ricci nicht»,als Feinde, worunter der Erzb, chof der wüthendste war»der, obgleich aufgeklärt mrü in seinem Innern üb r di?,Fragen, welche damals Thskana >,u Hnryhe zersetztem.

l