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mit diesem Prälaten einig, jedoch alle Gegner der Leo«poldinischen Reformen günstig aufnahm, und die Anhän«ger seines Kollegen ohne Unterlaß verfolgte.
Diese Intriguen verursachten, daß der Erzbischos,der Polizeyminister, und der Minister Sckrctair, aber«malS angcwicßen wurden, sich in diese Angelegenheitenauf keine Weise zu mischen. Leopold verwicß alle gegenRicci gerichteten Bittschriften, und alle Denkschriften,welche die Angelegenheiten von dessen Kirchcnsprengel be«trafen, an Ricci selbst, um sie zu untersuchen, und Lc«richt darüber zu erstatten. Der Prälat gehorchte, undschrieb über diesen Gegenstand an den Großhcrzvg einenso kräftigen Brief, worinn er bcwicß, daß besondersder Sekretär Martini die antireformatorische Kabale un-terstütze, daß der Fürst diesem mit dem Verlust feinesAmteS drohte.
Das von einem Priester zur nämlichen Zeit abgcleg,te Geständniß, dienre noch weit mehr dazu, die geheimenSchliche zu enthüllen. ES war dieß ein Pfarrer aus Pis-tvja, und wie mehrere seiner Mitbrüder zur Oppositiongehörig, der durch Leopold, welcher ihm schon persönlicheinen starken Verweiß gegeben hatte, an seinen Bischofverwiesen wurde, wo er sodann dem Bischof Ricci alledie Intriguen entdeckte die man angewendet, um ihn',wie viele andere Geistliche des Kirchensprengels Izu ver-führen, und ihm sagte, daß man ihnen befohlen hatte,alles zu thun, um denen von dem Fürsten und dem Prä-laten befohlenen Maßregeln entgegen zu arbeiten. ES gingklar daraus hervor, daß cS die Absicht der Feinde Ricci'-gewesen war, in der ganzen Dibcese von Pistoja undPrato mit Hülfe deS Ministeriums einen Ausstand gegenihren Bischof zu erregen!,^ den man als einen gcwalthäti«gen Menschen schilderte, weil er einen festen Charakter