Band 
[Erster und zweiter Band.]
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näckig ab, um nicht den Schein zu haben, als billige erdie neuen Grundsätze dieser Regierung, mittelst deren je«neS Ministerium sich von dem geistlichen Joch freimachenwollte. Diese Hartnäckigkeit des heiligen Stuhls hätteindeß doch zu seinem Nachtheil auSgeschlagen, wenn nichtein unvoihcrgeseheneS Zusammentreffen von Umständen,ihn aus dieser Gefahr befreit hätte. Schon wollte dasMinisterium denen vom Könige ernannten Bischbffen dieWcyhe durch ihre Kollegen aus der nehmlichen Provinzertheilen lassen, da die besten kanonischen RechtsgelehrtenheS Königreichs dje Gerechtigkeit und Gesetzlichkeit dieserkehre erwiesen hatten; als der römische Hos es so weitbrachte, ihn die Unruhen von Toskana und den Nieder«landen befürchten zu lassen, die er als eine unausbleibli«che Folge der Nichtachtung des päpstlichen Ansehens, vonSeiten des österreichischen Prinzen, ausgab. Alle kräftigenMaßregeln gegen religiösen Einfluß von außen her, wuwden aufgeschoben.

Ricci sah die Uebel, welche die Abreise Leopolds,namentlich für ihn nach sich ziehen würde, voraus; denndieser war, so zu sagen, der einzige Mensch der die Re-formen in Toskana unterstützt harte, und Ricci hatte nurihn allein zum Beschützer gegen ein ganzes feindlich ge-sinntes Volk gehabt.

Dasselbe Ereigniß, das Toskana wieder in die ak«ten dummen Vorurtheile versenken sollte, bedrohte auchDeutschland mit dem nemlichen Unglück. Es bedurfteJoseph H. Genie, um nicht den Angelegenheiten in Deutsch-lands und den Niederlanden zu erliegen, und eines Leo«pold- für Toskana. Letzterer, durch den schlechten Fort«gang aller seiner Unternehmungen cntmuthigt, von demewigen Widerspruch den er zn bekämpfen hatte angecckclt,und ermüdet durch die Anstrengungen deren es bedurft