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hatte, solchen zu überwinden, und überdicß noch durchdie Feinde der Reformen betrogen, die ibm die sran»zbsische Revolütivn als eine Folge der zerstörten Vor»urtheile betrachten ließen; Leopold ergriff die Zügel derRegierung mit einem starken Hang, zu glauben, daß diereligiösen Reformen den Ausstand der Völker und denUmsturz der Throne herbeiführen könnten.
Der Verfaßcr der ^Leben-geschichte Riccis ist gleichdiesem Prälaten vom Gegentheil überzeugt, und glaubtvielmehr, daß der Aberglaube der Völker, die Ehrsuchtund der unregelmäßige Lebenswandel der Geistlichkeit (58)so wie die fälschlich so genannten religiösen Grundsätze, vcr«breitet und genährt durch die Selbstsucht der Priester, eben»sowohl, als die ungerechte Vorrechte und der dumme Hoch.Muth des Adels, jene unvermeidliche Revolution herbey,geführt haben; und daß eine billige Reform zu rechterZeit vorgenommen, der man sich ohnhiu nicht ferner cnt«ziehen konnte, deren Heftigkeit verhindert, und dem Uu»glück vorgebeugt hätte.
Unter solchen Umständen mußte der Bischof von PiS«tvja daS wenige Ansehen, dessen er noch in seiner Diö«lese genoß, verlieren. Trotz seiner beständigen geistliche»Ermahnungen und Warnungen schaffte das Volk, allesdasjenige ab, was der Reformationsgejst diese- Prälatenin Toskaua bewürkt hatte, zwang die Pfarrer, sich sei.nen Launen zu fügen, die Meße bey einer geräuschvollenMusik zu lesen, und das heilige Sakrament so wie diebeliebtesten Heiligenbilder, mit aller erdenkbaren Prachtund Pomp der Verehrung auszusetzen. Anstatt diese un»ruhigen Menschen im Zaum zu halte», reihten sie dirObrigkeiten von Piskoja noch mehr auf, und legtenden Priestern die sich bey ihnen über die Frechheit dcSPöbels beschwerten, Stillschweige» aus; auf alle Beschwer«