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bewirkte, der endlich den wiederholten Ermahnungen desMagistrats nachgab, welcher ihm zuletzt sagen ließ, daß,wenn er sich nicht beeile, der zügellosen Wuth des Vol»keS auszuweichen, man ihm nicht ferner für sein Lebenstehen könne.
Kaum war der Bischof nach Florenz abgereißt, alsder Pöbel von seinen Anführern unterstützt, in wenig Ta<gen wieder alles abschaffte, was der Grvßhcrzvg und Ricciin mehreren Iabren zum Besten der Diöccsc gethan hat»len. Es handelte sich darum, es den Fürsten und Geist,liehen für immer zu entleiben, etwas ohne die Einwilli»gung und Mitwirkung dc< römischen Hofes zu thun: dieGelegenheit für alle war zu günstig, und man beschloßdaher, künftigen Reformatoren ein abschreckendes Leyspictaufzustellen.
Au diesem Endzweck wurde das Koncilium von Pis,toja, was nichts anders als die Anerkennung der Grund,sätze und Reformen war, die Leopold ausgestellt hatte,und alle Verfügungen desselben, durch das was man denVolkswillen hieß, förmlich für Nichtig erklärt, und dafür al»ler Unsinn und alle Mißbräuchc, die den Absichten ehrsüchti-ger, eigennütziger und fanatischer Menschen zusagten,wieder zu Ehren gebracht. Die abgeschaften Altäre wur.den wieder aufgebaut; die Bilder von Neuem aufgestelltund verschlenert, die Ceremonien, so wie auch die Gebetedie man weggelassen hatte, und all' die Pracht der kirch»sicher. Feste und Gebräuche wieder eingeführt; die Bücher,welche auf Befehl des E»ichofs gedruckt und an die Pfar«rer ausgetheilt worden waren, wurden zum Feuer ver.dammr; die geistlichen Studien im Scminarium und inander» Schulen aufgehoben; die unterdrückten Brüder» ^schaftcn wieder aufgerichtet, der Kalender des Kirchen»sprcngels adgcschaft, und der von Florenz an seine Stelle
Zweiter Theil.