Band 
[Erster und zweiter Band.]
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sich allem Umgang zu entsagen,, und ganz einsam zu le«den, um wenigstens persönlichen Plackereyen auszuwei»chcn. Man würde es kaum glauben, wenn nicht "Äugen«zeugen seines Unglücks. cS ausser allem Zweifel setzten;die Gemüther waren dergestalt gegen den ehemaligen Bi»schof von Pistoja eingenommen, daß die Priester, dieMönche und die Gläubigen in seiner Nachbarschaft, ob«gleich sie seinen glänzenden Verdiensten und seiner Frbm«niigkeil Gerechtigkeit wiedersah«« ließen, im Zweifel wa«ren, ob sie ohne zu sündigen, eine Misse bey ihm hören,und namentlich die Priester, ob sie ihm zur Beichte sitzenkönnten.

Alles das hinderte ihn ab« nicht, den gottesdieustli«chcn Gebräuchen seiner Pfarre sorgfältig anzuwohnen; undobgleich unter das Volk gemischt, zeichnete er sich dochdurch seine Frömmigkeit und seine Andacht aus. Seineübrige Zeit, wendete er zu Spaziergänger! und zum Stu«dium heiliger Schriften an. Damals schrieb er auch diemoralischen Betrachtungen über die Evangelien aller Sonn«tage, und einen Abriß des Lebens aller Heiligen. Dieländlichen Arbeiten, und die Gebäude die er aufführenließ, hatten blos den Zweck, den Armen Brod und Ar«deit zu verschaffen, und seinem Vaterland ein nützliche»Andenken zu hinterlassen.

Mehrere.seiner Freunde schrieben an ihn, und mach«te» ihm wie sie eS nannten. Vorwürfe, über sein müßigesLeben; er antwortete ihnen aber, daß cS zur jetzigen Zeit ge-fährlich seyn würde mcbr zu thun; und fügte binzn, daßStillschweigen und Zurückgczogcnhcil für ihn zur heiligstenPflicht werde, weil cS da« einzige Mittel sey, wodurch«r aufhören könne, denjenigen zu schaden, denen er nichtsmehr nützen könne; daß es allerdings nicht erlaubt scye,Irrthümer zu lehren, aber auch nicht geboten unter allen