Band 
[Erster und zweiter Band.]
Seite
262
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dazu zwingen konnte einzugestehen, daß er die Haupttrieb,fcdcr davon gewesen sey. Man nahm die Untersuchung der !Aktcu von Pisroja neuerdings vor, die jetzt verhaßter undfurchterregender geworden waren als sonst, da man gesehenhatte, daß der größere Theil der darin« ausgestelltenGrundsätze, bey der Verfassung der bürgerlichen Einrich«tung der französischen Geistlichkeit zur Grundlage gedienthatte; - pne« berühmten Gesetzes der konstituirendcn Vcr»sammlung von Frankreich, das, obgleich auch nicht voll« >kommen, doch über alles erhaben ist, was bis auf denheutigen Augenblick, in diesem Stücke gethan worden ist.Plus hatte damit begonnen donnernde Dekrete gegen diefranzösischen Neuerungen zu erlassen (60), späterhin abersah er es ganz allein auf den Bischof von PiStoja ab,dem er aus eine mittelbarere und auffallendere Art zuschaden hoffte. Man sprach im Anfang davon, ihn nachRom vorzuladen, und seine Auslieferung von der lcska«nischen Regierung zu verlangen. Allein die Umständemachten einen Aufschub der Maßregeln des priestcrli«chen Haß.s nothwendig. Die Siege der französischenArmeen in Deutschland und Picmout, und der Unwilleder in ganz Frankreich über die, gegen die Nationalver«sammlung geschleuderten Brcven, womit man ganz Frank«reich überschwemmt hatte, entstanden war, vermochtenden Papst, alle seine Sorgen, ausser derjenigen für dieFortdauer seines geistlichen Einflusses auf die katholischeWelt und seiner zeitlichen Herrschaft in Italien, bey Seitezu legen. Er dachte jetzt blos an die Vorbereitungen zu ^einem Angriffskrieg gegen die Eroberer, die er in doppel»ter Hinsicht fürchtete; am meisten aber fürchtete er ihreSieg« über die Meinung der Völker, mehr als die Siegeüber die Fürsten. . I

Ricci, von Tag zu Tag häufigeren Bedrückungen allerArt ausgesetzt, dic ihm seine Feinde erregte», einschloß