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lichen Handlungen gewohnt waren, und sich denselbenstets unterziehen wollten, sey es, daß sie durch die Do,minikaner dazu aufgestiftet waren, aus Furcht man möchtedie Ausschweifungen und Verdorbenheit ihres Ordens ein»mal entdecken, sey eS nun, wie sie später selbst einge»standen, daß sie dabey blos die Absicht halten: die Frei»heit beyeinander zu seyn, zu erlangen und um sich vonaller Unruhe und Lekümmcrniß in dieser Hinsicht zu be»freien.
„Man ließ wirklich den Franziskaner, Bruder Bi,tossi, kommen, der mit den Angelegenheiten der Jnqnisi»tion in Florenz beauftragt war, und machte ihm glauben,daß die beyden Verbrechcrinneu sich bereits bekehrt hätte»,und bereit seyen einen freiwilligen Widerruf zu thun. Al«lein da die Sache sich ganz anders wendete, als dieMönche gehofft hatten, so zog sich Bitvssi zurück undsagte, er wolle darüber an seine Vorgesetzten berichten:waS auch in den ersten Tagen des IuniuS 1767 geschah.
„Die Inquisition von Florenz kannte also nun dieseGottlosigkeiten und Schändlichkeiten in ihrem ganzen Um»fang, wenn sie nicht schon früher darum gewußt hatte.Man könnte sagen, daß sie schon durch den Pater Dok-tor Ulivi, VikariuS der Inquisition in Prato, davon inKenntniß gesetzt worden war; allein die Aufführung die«ses Geistlichen ist zu strafbar, als daß man vermuthenkönnte er hätte es gewagt, diesem Tribunal zu gestehen,auf welche Art er selbst in dieser kitzlichcn Sache, in dieer sich lm Monat Januar I7öt mischte, gehandelt habe.
Hier folgt was die verführte Schwester Ancilla Guastihierüber an die Nonne Buri schrieb.
„Nachdem die beiden Nonnen schon zweimal abge«schworen hatten, so billigten, wie man sagt, die Domi»