Band 
[Erster und zweiter Band.]
Seite
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scrlichcn nach, den Zustand ihres Gemüths, and entdecktemir ihre Irrthümer mit aller möglichen Bescheidenheitund Demuth.

„Ich hielt eS für das Wichtigste, ihr die Falschheitihrer Meynung zu beweißen, daß nämlich Gott nichtsanders sey als die Natur und die Welt, PaSkals Bcwciß,von Matfillon so lichtvoll erörtert, rührte sie so sehr, daßsie nichts mehr zu antworten wußte, und während mei-ner Zusammenkunft von wenigstens zwey Stunden, eine»»Strom von Thränen vergoß. Sie zeigte daS Verlangensich zu bekehren, ich that mein möglichstes sie darinn zubestärken, und besuchte sie alle Vor» und Nachmittage,Gestern fand ich sie zwar ein wenig nachdenkender, al-lein immer bereit ihre Irrthümer zu widerrufen und blosdarüber schwierig, wie sie solche aus ihrem GedächtnißloS werden könne. Nachdem ich viele Mühe gehabt, ih-ren Eigensinn zu bezwingen, so brachte ich sie doch end-lich so weit, daß sie mir gestand wie ihr Verderbniß be-gonnen; ich glaube nun dieser Sache auf den Grund zusehen, ihre Mitschuldigen entdeckt, und daS ganze Ge-heimniß dieser Gottlosigkeit durchschaut zu haben. Ichhabe heute Morgen drey Stunden in eiucm fort geschrie,hen, die Buonamici jedes einzelne Blatt uutcrichreibcnlassen, und glaube bis heute Abend mit meinem Geschäftefettig zu sey»,

„Die Schwester Spighi dagegen, welche sich mtter-Fvndelli'S Leitung befindet, hat trotz ihrer gethanen Ver-sprechen öffentlich erklärt, daß fie entschlossen sey, bey. ^ihren Irrthümern zu verharren, keinen Umstand anzuge-ben, und nicht einmal in den Verhören die man mit ihoanstellen könnte, um etwas, davon auszuschreiben, zu ant-worten. Wir fragen nun bey Euer Hoheit, an, ob Dieselbenerlauben, daß mau au ihr von der gewöhnlichen Kost