Band 
[Erster und zweiter Band.]
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281
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abbreche, mrd sie noch strenger behandeln darf als bis«her. Schwester Buonamici sagt aus sie habe bemerkt,daß Schwester Spighi sich in dem anstoßenden Zimmerbefinde, und daß sie dieselbe sprechen gehört habe. DieSache ist wahrscheinscheinlich..... Wirklich hat auch Schwc«ster Spighi diesen Morgen Fondelli unterbrochen, und ihnsogar zum Schweigen gebracht. Ich für meinen Theilhatte diese Frage vorhcrgesehen, und antwortete daher derSchwester Buonamici, daß ich nicht verstünde was siesagen wolle, und so hat sie mich denn nicht weiter ge«fragt.

„Diese Buonamici ist sehr belesen in den heiligenSchriften, und hat mir erst gestern zur Unterstützung ih»rer Meynung, die Stelle aus Sankt Paul angeführt, woer sagt; 8entio IN memlrris meis (ich fühle mich inallen meinen Gliedern rc.) wo sodann ihre EinbildungS»kraft unwillkührlich mit ihr durchging. Bis jetzt hat siemir, mit der Hülfe GoktcS, nie eine paffende Antwort> auf meine Einwendungen geben können, und nichts ge,antwortet, als höchstens: ich bin nicht gelehrt genug umalle ihre Fragen zu beantworten. Ich habe dieses Ge«ständniß sehr zu benutzen gesucht, und ihr ihre Unwiffen«heit, ihre Verblendung und ihren Eigensinn im wahrenLichte gezeigt. Alles scheint mir eine» guten Ausgangder Sache zu versprechen; obgleich ich ihr noch nichtganz traue. Sie bittet mich, Gott für sie zu bitten,und will dieß auch von ihrer Seite thun, obgleich sie sichbeklagt, haß es nur mit Widerwillen geschähe."

Als der römische Hof und die Dominikaner sahen,welche Wendung,die Sache nahm, und welchen uuwie«dcrbringliche» Schaden sie davon haben könnten, beson«der« wenn diese Sache der Welt vollständig und in ihrerganzen Schändlichkeit bekannt würde, so versuchte» sie