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lichen Buonamici und die noch größere Infamie ihrerverruchten Mitschuldigen bekannt geworden seyn.
»Ich gehe nun nicht mehr zu ihr, und werde sie, be.vor sie nicht ganz unzweideutige Beweise einer auffallen-den Bekehrung giebt, nicht mehr sehen, da ich aus eige-ner Erfahrung weiß, daß die Barmherzigkeit die man ihrerweißt, und die Mühe die man sich wegen ihres ewi,gen Heils mit ihr giebt, bey ihrem von Grund aus ver-dorbenen Herzen zu Gift ausartet und nur dazu gedienthat, daß sie mit größerem Eigensinn widerstand und ineinen wüthenderen Zorn gcrieth. Wenn man es versuchtsie durch die nämlichen Gründe, die während drei Mona-ten Eingang bev ihr gesunden zu haben schiene», zu über-zeugen und man glauben sollte, sie sey nun auf demPunkte gänzlicher Bekehrung, so kann sie plötzlich ant-worten: sie könne nicht glauben, daß so viele gescheuteund unterrichtete Leute, die an der Aufklärung ihre« Gei-stes gearbeitet, solches Nur darum gethan hätten, nm siezu betrügen. Dieser Dcweiß scheint ihr unwiderlegbar; er istfür sie der Schild des Achilles Und ich kann nicht genugsagen, welches Mitleiden mir dieses Opfer der Verführungeinflößt!"
Alles was wir über das fernere Schicksal der beydenDomikanerinnen haben erfahren können, beschränkt sichdarauf, daß sie aus dem Spital Bonifazio weggebracht. wurden, und zwar die Buonamici in ei» kleines KlosterdaS dem Spital gegenüber liegt und zur heiligen Luciegenannt wird, wo sie vor ungefähr zweiundzwanzig Jah-ren, beynahe im Geruch der Heiligkeit starb. Die Schwe-ster Spighi aber, wurde in ein, gleichfalls dem Hospitalder Wahnsinnigen gegenüber liegendes Kloster gebracht.Als bey Ankunft der Franzoßen das Kloster Sankt Kle-ment aufgehoben ward, so wurde sie nebst ihren Gefäh:,